Beltrán Skármeta Boisier, Jahrgang 1966, ist exilierter Chilene, mystischer Denker und Lyriker seit frühester Jugend, geschult „am Dasein in der Fremde, am Sufismus und der reinen Lehre Christi“ (nach eigener Aussage). Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, lebt und arbeitet in Berlin.
Der Geist der Dichtung hat sich schon sehr früh seiner bemächtigt. Er war schon mit 17 Jahren ein versierter Lyriker, der seither in erster Linie gelebten Glauben postuliert hat und nie von diesem Weg abgekommen ist; zieht man um die zehn Jahre ab, die von schweren persönlichen Krisen und deren Bewältigung eingenommen wurden: unumgängliche Folgen und der Tribut ebendieses Pfades, den beschritten zu haben, alles, nur keine „freie Wahl“ war: zeitlebens absorbiert von dringlicher dichterischer Inspiration, in gleichem Umfang aber von Zwängen des Erwerbslebens, um seine künstlerische Autonomie und geistige Haltung zu bewahren, in der die der frühen sufischen qalandar oder die der poètes maudits deutlich wiederklingen; es stand für ihn nie zur Disposition, gefälliger oder konsensualer zu „schreiben“, ohne etwa seine Überzeugung kundzutun, daß das kulturelle und industrielle Abendland der Gegenwart nicht Ausdruck der Entwicklung des Menschen sei, sondern seiner konsequenten Devolution bzw. Zersetzung. Um sich nicht mit dem Ambiente des gesellschaftlich goutierten Geistes vermischen zu müssen, der für ihn alles, nur nicht Geist bekundete, mußte Beltrán S. B. sich zeitlebens in kraftraubenden Jobs verdingen, um für sich und seine Familie sorgen. Das geht sicherlich zahllosen Literaten überall in der Welt so; der Spagat, der hier zu bewältigen war (und bleibt) ist jedoch der einer Berufung, die auch in der Welt der Literatur keine Heimat und kein Verständnis findet. Geist und Sein haben für unseren Dichter ein und dieselbe Herleitung und Hervorbringung, die sowohl im qur‘ān, als auch in der Septuaginta ihrerseits als synonym betrachtet werden. Auf diesem Fundament stehen sein gesamtes beherztes Werk und ein Leben, das diesem dargebracht wurde.
Recht stichhaltig umreißt der hier in den „Auszügen“ wiedergegebene Text Silberweg sein Verständnis vom Wesen und Auftrag der Dichtung. Dieser Text ist auch für gesprächsbereite Verleger/innen aufschlußreich, da der Autor hier skizziert, wie sein eigener Verlag definiert und ausgerichtet wäre, hätte er die Mittel, diesen einzurichten und zu betreiben.
Das in die Hervorbringungen zweier intensivster Schaffensphasen unterteilbare Werk hat nun zu etwa einem Drittel mit dem axel dielmann Verlag, Frankfurt am Main, einen bestens geeigneten Verleger gefunden (u.a. 2025 mit dem deutschen Verlagspreis ausgezeichnet; Autorenseite dort: axel dielmann-verlag KG » Beltrán Skármeta Boisier). Mit Axel Dielmann besteht Einvernehmen, daß für etliche der noch unveröffentlichen Werke Beltráns B.S., insbesondere die mystischen Arbeiten des Autors, ein weiterer Verlag ergänzend gewonnen werden sollte. Der axel dielmann Verlag sieht sich beim bestem (durchaus gegebenem) Willen weder kapazitär, noch wirtschaftlich in der Lage, alle die in Rede stehenden Schöpfungen herauszugeben.
Diese Seite wurde auch eingerichtet, um diese weitere potentielle Adresse zu erreichen (s. unter „Aufruf“).
Besonders auffällig ist das eruptive Entstehen von jeweils tausenden von Versen nach zwei schweren Lebenskrisen und -Umbrüchen. Insgesamt 6 lyrische Bände erstellte Beltrán S.B. allein in der Zeit von Mai 2023 bis Mai 2026, jedes einzelne dieser Werke in 8-12 Wochen.
Er hat Hunderte von Gedichten geschaffen, die sich handwerklich sowie in ihrer Assoziations- und Bildkraft auf selten erreichtem Niveau bewegen und in der deutschsprachigen Lyrik der Gegenwart sicherlich ihresgleichen suchen.
Formuliert werden hier Wunsch und Appell um Erhaltung dieses Werkes, das vor allem deswegen außer-gewöhnlich ist; die Kraft, die es anstößt und bildet, sehr viel stärker als der Autor selbst, der sich auch deshalb oft schlicht als „der Schreiber“ eingeführt bzw. so signiert hat. Umso mehr verdient es das Werk, in seiner Gesamtheit editiert, anerkannt und verbreitet zu werden; in Zeiten editorisch denkbar ungünstiger Umstände.
Mit nun erreichtem 60sten Lebensjahr (2026) wüsste sich Beltrán SB zudem gern vom Zwang des Erwerbslebens befreit, um sich ausschließlich seinem Schaffen widmen zu können. Diese Seite spricht daher gezielt auch mögliche Mäzeen oder Unterstützer an (s. unter „Aufruf“).